Offene Landschaft



Wirkung von Freiflächenanlagen im Landschaftsbild: berechnete Sichtbarkeit im amtlichen Oberflächenmodell, Perspektiven im 3D-Modell und eine nachvollziehbare Bewertung für Nah- und Fernbereich.
Geodaten: © GeoBasis-DE / GeoSN (2025), dl‑de/by‑2‑0
Freiflächen-Photovoltaikanlagen verändern das Bild einer Landschaft. Im Genehmigungsverfahren – etwa im Umweltbericht oder in der Abwägung von Einwendungen – stellt sich deshalb regelmäßig die Frage: Von wo aus ist die Anlage zu sehen, und wie stark wirkt sie dort?
Die Analyse beantwortet sie rechnerisch auf Basis des amtlichen digitalen Oberflächenmodells, das neben dem Gelände auch Gebäude und Vegetation enthält.



Die Bewertung folgt einer festen Matrix in Anlehnung an die Empfehlungen des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE). Aus den sechs Kriterien wird der maßgebliche Parameter abgeleitet: der prägende Einfluss der Anlage auf das Landschaftsbild – gering, mittel oder hoch.
| Kriterium | Inhalt |
|---|---|
| Sichtbarkeit | Anteil der Anlagenfläche, zu dem vom Standort aus eine freie Sichtlinie besteht |
| Entfernung | Abstand zwischen Betrachtungsstandort und Anlage |
| Horizontale Ausdehnung | Breite der sichtbaren Modultische im Blickfeld, einschließlich Bestandsanlagen |
| Vertikale Ausdehnung | Mittlerer vertikaler Sehwinkel der sichtbaren Modultische |
| Vorbelastung | Technische Prägung des Raums durch Bahn, Gewerbe, Leitungen oder bestehende Anlagen |
| Reflexion und Blendung | Überschlägige Einordnung möglicher Reflexionen in Richtung der Betrachter |
Eine Sichtbarkeitsanalyse im Oberflächenmodell zeigt, von wo aus die Anlage zu sehen ist.

Für jede Perspektive wird die Sichtlinie berechnet und die Ansicht im 3D-Modell nachgestellt.

Von Aussichtspunkten aus wird die Wirkung im Gesamtbild der Landschaft geprüft.

Sie erhalten einen Bericht mit
Auf Basis von Fotos, die wir vor Ort an den maßgeblichen Standpunkten aufnehmen, erstellen wir fotorealistische Ansichten der geplanten Anlage. Modultische, Zaun und Stationen werden lagerichtig in das Foto eingesetzt – so wird schon vor dem Bau sichtbar, wie die Anlage vom Feldweg, vom Ortsrand oder vom Aussichtspunkt aus wirkt.
Die Visualisierung ergänzt die Landschaftsbildanalyse um anschauliche Bilder, etwa für Gemeinderat, Bürgerinformation oder Umweltbericht. Sie ist auch als eigenständige Leistung beauftragbar.






Wenn im Verfahren die Wirkung im Landschaftsraum zur Sprache kommt – bei großen oder mehreren benachbarten Anlagen, in wenig vorbelasteten Landschaften, nahe an Siedlungen oder unterhalb von Aussichtspunkten. Je früher sie vorliegt, desto eher lassen sich Flächenzuschnitt und Eingrünung noch anpassen.
Ja. Horizontale und vertikale Ausdehnung werden einschließlich benachbarter Bestandsanlagen bestimmt, damit die gemeinsame Wirkung von Bestand und Planung erfasst wird. Bestehende technische Prägung geht zudem als Vorbelastung ein.
Überschlägig, als eines der sechs Kriterien. Eine zeitlich aufgelöste Berechnung nach den Hinweisen der LAI ist Gegenstand eines eigenen Blendgutachtens.
Für die Analyse nicht zwingend. Sie beruht auf hochaufgelösten amtlichen Geodaten. Kleinräumige Strukturen wie einzelne Hecken oder Neupflanzungen können im Detail abweichen; der Bericht weist das aus. Für fotorealistische Visualisierungen nehmen wir die Fotos vor Ort auf.
Ja. Die fotorealistische Visualisierung ist eine eigenständige Leistung und kann die Landschaftsbildanalyse optional ergänzen.
In der Regel zwei bis drei Wochen nach Vorlage vollständiger Unterlagen. Ist es dringend, sprechen Sie uns an.
Nutzen Sie das Formular, rufen Sie uns an unter +49 4103 121 4221 oder schreiben Sie an kontakt@sonnwinn.de – wie es Ihnen am liebsten ist.
Unterlagen müssen der Anfrage nicht beiliegen – nach Ihrer Anfrage helfen wir Ihnen, die erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen.